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Schulmuseum Wartha

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Udo Zaunick 01445 Radebeul Weinbergstr.36a 12.01.2008
Für alle Kinder, die sich einen Schulalltag wie damals wünschen, gebe ich einen Kurzbericht eines Schulalltags vom Winter 1948.Am 01.09.1945 begann ich in der Lessingschule Bautzen meine erste Klasse. Vater war noch in der Kriegsgefangenschaft in Holland. 1946 kam er nach Hause, und wir zogen nach Wartha, um die Landwirtschaft zu übernehmen. Unser Haus zwischen Holnicks und Funkes gibt es heute noch. Die damalige Schuldirektorin Frau Reinhold begrüßte mich mit den Worten "na Du Blaßgesicht!", was ihr meine Mutter noch Jahre hinterher übelnahm, weil ich ja kein Blaßgesicht war. Wir hatten, weil die Schule in Wartha nicht ausreichte, auch in der "Grünen Tanne" und auch im notdürftig eingerichteten Pferdestall des Bauernhofes Quiel in Kleinsaubernitz Unterricht. Dorthin mußten wir jeden Tag bei jedem Wetter auf dem Schuldamm zur Schule laufen. Der Winter 1948 war mit -15 °C an diesem Tag bitterkalt. Ich hatte Schuhe mit Obermaterial aus Stoff und Holzsohlen an und ein Paar wollene Fingerhandschuhe. Der Pferdestall, unser Unterrichtsraum, war durch den gußeisernen Kanonen ofennur mäßig geheizt. Ich saß in der ersten Reihe und zog unter der Bank meine Handschuhe an, weil ich immer an den Händen fror. Das muß unser Leghrer Hocke, der im Krieg den linken Arm verloren hat und dementsprechen viel Kraft im rechten Arm hatte,bemerkt haben. Plötzlich unterbrach er seinen Vortrag und schrie aus vollem Hals: "Zaunick, nimm die Hände hoch!"Ich bin zu Tode erschrocken und legte meine Hände mit den angezogenen Handschuhen,vor Schreck zitternd, auf die Bank. Hocke kam näher und stand einen halben Meter vor mir. Mit der gleichen Lautstärke wie vorhin schrie er erneut:"steh auf!"Ich war damals ein schmächtiger Junge und stand voller Angst vor diesem Lehrer, dem man in der Hitlerzeit beigebracht hatte, wie man Kindern Zucht und Ordnung beibringt. Hocke holte mit seiner kräftigen rechten Hand urplötzlich und ohne Vorwarnung zum Schlag aus und gab mir eine Ohrfeige, die mir fast den Kopf abgerissen hat. Für ein paar Sekunden hörte ich rings um mich nichts mehr, verlor fast die Besinnung und konnte mich gerade noch auf den Beinen halten. Ich wünschte mir, diesem Lehrer heute nochmal zu begegnen.
Udo Zaunick Radebeul 24.12.2007
Ich stamme aus Wartha und bin hier in die Schule gegangen. Vor geraumer Zeit trug ich mich ins Gästebuch ein. Aber der Beitrag muss jemandem nicht gegfallen haben, er erschien nicht. Das macht mich traurig. Udo Zaunick
Susanne Müller Bremen 16.08.2007
Wir haben unseren Uralub auf dem Zeltplatz am Olbasee verbracht. Viele Fahrradtouren wurden unternommen. Wir kommen gerne wieder
Susanne, Annemarie, Robert, Christine und Eltern Ottendorf-Okrilla 24.08.2006
Das Schulmuseum ist echte Klasse und Vati hat gleich mal Lehrer gespielt. Die Schulbänke sind wirklich niedlich. Es ist interessant, wie so ein Klassenraum und die Bücher früher ausgesehen haben.
Christina Karsling 18.08.2006
Wir wünschten uns einmal so einen richtigen Schultag wie damals erleben zu können, mit Tintenfass und Feder und einem strengen Lehrer.
Dem Museum wünschen wir ein langes Leben.
Camper vom Olbasee 18.08.2006
Das Museum ist Klasse, es ist wirklich so.
Die Vorschulkinder der Kita Baruth Baruth 27.06.2006
Wir sind auf dem Weg ins Zuckertütenland, weil heute unsere Kindergarten-Abschlussfeier stattfindet. Es ist ein sehr aufregender Tag für uns, einen Klassenraum zu besuchen.
D. Tietz Bautzen 24.06.2006
Der Sprachrettungsklub Bautzen/Oberlausitz bedankt sich beim "Dorfschulmeisterlein" für eine lehrreich köstliche Unterrichtsstunde.

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